Bad Soden-Salmünster

Die Gesamtstadt Bad Soden-Salmünster besteht aus den Kernstadtteilen Salmünster und Bad Soden sowie aus den Stadtteilen Ahl, Alsberg, Eckardroth, Katholisch Willenroth, Kerbersdorf, Mernes, Romsthal und Wahlert.

Bad Soden entwickelte sich von der kleinen Landstadt zum bekannten Heilbad - noch vor 170 Jahren prägten kleine Landwirtschaften und ein paar Kamm- und Bürstenmacher das Bild des heutigen Bad Sodens. Die große Wende brachte 1837 wohl eine Kuh. Sie gilt als Begründerin des Heilbades am Spessart. Ständig an einer bestimmten Stelle auf der Wiese links der Salz leckend, animierte sie die Einwohner zu Grabungen, die einen alten Brunnenschacht und die kohlensäurehaltige Sole ans Tageslicht förderte. Die Bürger nutzten diesen heilenden Schatz der Natur. 1928 wurde der Stadt das Prädikat Bad verliehen und seitdem die Gesundheitsinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut.

1319 wurde das Stift Salmünster eingerichtet, in dem sich mehrere Weltgeistliche zusammenfanden. Diese übten gemeinschaftlich die priesterlichen Aufgaben in den Gemeinden aus, die der Kirche zu Salmünster beigeordnet waren. Hieraus entwickelte sich  das heutige Salmünster.